Reiseberichte / Patenbriefe
Eindrücke von unserem Besuch in der DR Kongo im Januar 2010
1. Reisebericht Bribano
Liebe Paten und Freunde von Petite Flamme,
mit mehreren tausend Fotos, Videos und jeder Menge Information sind wir gesund und munter von unserem Besuch bei den Fokolaren und Petite Flamme im Kongo gerade aus Kinshasa zurückgekommen.
Es war eine glückliche Reise, für alle Seiten. Die Fokolare, die Projektverantwortlichen von Petite Flamme, die Lehrer, Eltern und Kinder haben sich sehr über unser Wiederkommen, als Petite-Flamme-Botschafter der deutschen Petite-Flamme-Patengemeinschaft, gefreut und uns aus tiefstem Herzen für Ihre Hilfe, liebe Freunde und Paten,- die Hilfe aus Deutschland, gedankt.
Die vielen schönen Geschenke, die wir den Kindern mitgebracht haben, teilweise auch dort vorfanden und überreichen durften, wurden von uns bei der Übergabe immer mit den Worten begleitet: „ das ist nicht von uns, das ist von den Freunden aus Deutschland. Wir sind nur die Überbringer.“
Die Kinder sind trotz der allgemein verheerenden Lage in erstaunlich guter Verfassung, sind kräftiger geworden und machen einen guten Eindruck. Viele Kinder, besonders die unserer ersten Paten in Ndolo, zeichnen sich durch ein gutes Maß an Selbstbewusstsein aus und sie teilen uns auch zuweilen ihre Wünsche und Bedürfnisse ganz vertrauensvoll mit. In den Pausen setzen sie sich einige mit einer Selbstverständlichkeit auf unseren Schoß, als wäre es schon immer ihr Platz gewesen.
Die Bilder aus dem Fotoalbum dieser Homepage und die, die wir Ihnen per e-mail schicken können, werden nur ansatzweise herüberbringen, was uns alles Gutes widerfahren ist. Und auch lange Berichte können die Erlebnisse nur wenig spiegeln.
Um nun die viele Information (auch für einzelne Paten) aufzuarbeiten, werden wir uns in den folgenden Patenrundbriefen auf das Wesentliche beschränken müssen.
Heute starten wir mit Kinshasa-Bribano, also von unserem Besuch der Petite-Flamme-Schule AMPARO. Dort gibt es 89 Schüler in 3 Klassen und 40 Näherinnen in 3 weiteren Klassen.
Bribano hat fast alle Kinder wieder, die damals nach der Räumung des Elendsviertels um die Schule herum auf das Hochplateau (nach Cité d’Espoir) verbracht wurden. Dennoch haben wir einige dieser Kinder bei unserem Besuch nicht sehen können, da manche zu anderen Schulen gehen, die von Petite Flamme bezahlt werden. Die Kinder bleiben dann im Projekt. Sie werden mit allem versorgt und gefördert.
Unsere Ankunft bei Petite-Flamme-Bribano AMPARO

Vorführungen

Kleider für jedes Kind, genäht von den Schneiderinnen hier

finanziert durch die Kleideraktion der deutschen Freunde und Paten!
Diese dankbaren Kinder waren alle in Cité d’Espoir und werden von Paten unserer Gemeinschaft besonders finanziert und gefördert.
Es gibt noch mehr von den deutschen Freunden und Paten: Button, extra für die Kinder von Petite Flamme gefertigt!

Doch auch Petite Flamme Bribano kommt nicht mit leeren Händen! Nun werden wir beschenkt:
Jede Menge wunderbares Obst und einen Anzug von den Näherinnen für uns! (Natürlich teilen wir das Obst später.)
Wir sind ganz sprachlos.

Das Fest ist zu Ende. Es ist wieder Unterricht.
Hier in AMPARO, Bribano, bewundern wir nun das Können der Schneiderinnen in den drei Klassen der Näherinnen.

Derweil bekommen die anderen Schüler inzwischen ihre warme, hoch proteinreiche Mahlzeit, die Bouille.

Und dann heißt es auch schon wieder: „Auf Wiedersehen, AMPARO!“
„Auf Wiedersehen Ihr Kinder von Petite Flamme-Kinder aus Bribano!“